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1.9 Organische Düngung

Ein besonders wichtiger Faktor für die sachgerechte Berechnung des Nährstoffbedarfs sind die Angaben zur organischen Düngung. Kompost, Stallmist und Rindenprodukte werden in erster Linie zur Bodenverbesserung eingesetzt. Daneben führen sie dem Boden jedoch auch Nährstoffe zu. Wenn man diese Nährstoffzufuhr bei der Ausbringung von Düngern, die Sie im Fachhandel gekauft haben, nicht berücksichtigt, kommt es zwangsläufig zu Überdüngung (s.a. Einleitung).

Daher wurde bei diesem Programm besonderer Wert darauf gelegt, die mit der organischen Düngung zugeführte Nährstoffmenge möglichst genau zu erfassen.

Die Anrechnung der Nährstoffzufuhr durch organische Düngung auf den Nährstoffbedarf der Kulturpflanzen ist kompliziert, da sie je nach Nährstoff, Art, Menge und Termin der Ausbringung variiert. Die Anrechnung erfolgt daher nach Eingabe der entsprechenden Daten unterschiedlich. Die folgenden Daten werden abgefragt:

1.9.1 Art der organischen Düngung

Das Programm unterscheidet zwischen Stallmist, Frisch- oder Reifkompost, Rindenhumus, Rindenerde, Rindenmulch, Holzhäcksel und Grasmulch. Als Frischkompost wird ein Kompost bezeichnet, der noch nicht völlig zersetzt ist, so daß Pflanzenteile wie Blätter und Stengel teilweise noch erkennbar sind. Reifkompost entsteht dagegen nach längerer Lagerung (etwa 2 Jahre) und gegebenenfalls ein- oder mehrmaligem Umsetzen. Er bildet eine vererdete, krümelige Masse. Ein wesentlicher Unterschied zwischen Stallmist und Kompost besteht darin, daß durch Stallmist wesentlich mehr pflanzenverfügbarer Stickstoff zugeführt wird, so daß der Bedarf an organischen oder mineralischen Stickstoffdüngern entsprechend deutlich niedriger ist.

Rindenhumus ist eine mit Nährstoffzusatz kompostierte Rinde. Rindenerde ist eine Mischung aus Rindenhumus und Kompost. Rindenmulch ist dagegen zerkleinerte, nicht kompostierte Rinde. Auch durch die verschiedenen Rindenprodukte, Holzhäcksel und Grasmulch werden Nährstoffe zugeführt, die das Programm automatisch auf den Nährstoffbedarf der Kulturen anrechnet. Beim Abdecken des Bodens mit Rindenmulch oder Holzhäcksel ist dagegen mit einer Stickstoffestlegung zu rechnen, zu deren Ausgleich das Programm eine zusätzliche Stickstoffmenge berechnet.

1.9.2 Zeitpunkt der Anwendung

Für die Stickstoffwirkung der organischen Düngung ist der Zeitpunkt der Anwendung von besonderer Bedeutung. Daher wird dieser als nächstes abgefragt. Folgende Möglichkeiten sind gegeben:

Wenn Sie sich an den Termin nicht mehr erinnern können, wählen Sie "unbekannt" aus. Das Programm rechnet dann mit dem Anwendungstermin "letztes Frühjahr".

Eine Ausbringung im Herbst ist auch bei organischer Düngung (außer bei Rindenmulch und Holzhäcksel) bedenklich, da in warmen Wintern ein Teil des Stickstoffs mineralisiert und ausgewaschen werden kann, was zur Umweltbelastung beiträgt. Deshalb wird an dieser Stelle ein Warnfenster eingeblendet. Sollten Sie jedoch diesen ungünstigen Zeitpunkt für die Ausbringung der organischen Dünger gewählt haben, wird die zugeführte Nährstoffmenge selbstverständlich vom Programm verrechnet.

1.9.3 Menge der organischen Düngung

Bei der Menge der organischen Düngung können Sie verschiedene Einheiten wählen, je nachdem, welche Ihnen aus Ihrer praktischen Erfahrung geläufig ist. Zur Auswahl stehen:

Im nächsten Schritt können Sie dann noch den Zahlenwert (z.B. 1 cm Schichtdicke,
5 kg/qm oder 1 Schubkarre/10 qm) eingeben. Beachten Sie bitte, daß bei der Eingabe von Kommazahlen kein Komma, sondern ein Punkt als Trennzeichen verwendet wird. Um Ihnen eine Vorstellung davon zu vermitteln, welche Mengen etwa normal sind, werden hier einige Hinweise gegeben:

Normale Stallmistmengen sind ..................... alle 2 bis 3 Jahre:

Normale Mengen Reifkompost sind ..................... alle 1 bis 2 Jahre:

Das Programm erlaubt die Verrechnung der Nährstoffzufuhr durch organische Düngung für maximal zwei Anwendungszeitpunkte. Wenn Sie also beispielsweise im Frühjahr dieses Jahres und im Frühjahr des letzten Jahres Kompost ausgebracht haben, dann können Sie beide Termine mit den entsprechenden Mengenangaben eingeben; das Programm errechnet automatisch die insgesamt wirksame Nährstoffzufuhr.

1.10 Ergebnisse

1.10.1 Nährstoffbedarf der Kulturen

Nachdem Sie alle Werte eingegeben haben, kann das Programm jetzt den Düngerbedarf Ihrer Kulturen berechnen. Sie kommen zum Ergebnis, wenn Sie über die F10- und Pfeil-Tasten in der obersten Zeile des Bildschirms ERGEBNISSE und dann "Bedarf" anwählen. Das Ergebnis erscheint im unteren Teil des Bildschirms als ein in drei Abschnitte gegliedertes "Fenster". Im oberen Teil des Fensters erscheint der Nährstoffbedarf (jeweils in g Reinnährstoff/Fläche) der jeweiligen Kultur. Darunter, im mittleren Teil, werden die mit der organischen Düngung, mit Ernterückständen oder der Gründüngung zugeführten Nährstoffmengen angegeben.

Im unteren Drittel wird schließlich das Gesamtergebnis der Berechnung ausgewiesen, wobei alle unter 1.1 bis 1.9 genannten Faktoren enthalten sind. Ein solches Ergebnis ist mit einfachen Rechenverfahren (z.B. mit Hilfe eines Taschenrechners) nicht mehr ohne weiteres nachvollziehbar, da im Ergebnis u.a. die Nährstoffreisetzung aus der organischen Düngung in Abhängigkeit vom Anwendungszeitpunkt, der Zeitpunkt des Anbaus und das Nährstoffangebot des Bodens berücksichtigt worden sind.

Auf einen Gesichtspunkt bei der Anwendung des Programms sei noch ausdrücklich hingewiesen. Selbst wenn man keine mineralischen oder organischen Düngemittel anwenden möchte, zeigt die Berechnung der Nährstoffzufuhr durch organische Düngung im Vergleich zum Nährstoffbedarf der Kulturen sofort, ob durch die organische Düngung zu hohe Nährstoffmengen zugeführt worden sind, was - wie oben erwähnt - aus Gründen des Umweltschutzes und der Qualität abzulehnen ist. Falls durch organische Düngung ein Überangebot an Nährstoffen vorliegt, wird der Wert (im unteren Drittel des Fensters) mit einem negativen Vorzeichen versehen und besonders markiert. Dies sollte Anlaß sein, die Menge der organischen Düngung zu überdenken, um in Zukunft eine Überdüngung zu vermeiden.

An die "richtige", d.h. dem Bedarf angepaßte Menge an organische Dünger, kann man sich auch dadurch "herantasten", indem man den Nährstoffbedarf nochmals mit einer geringeren Aufwandmenge neu berechnet.

Beispiel: Zu Rosen wurden im Frühjahr 3 cm Reifkompost ausgebracht. Das Ergebnis zeigt eine Überversorgung mit Stickstoff. Rechnet man jetzt den Nährstoffbedarf nochmals mit 1,5 cm Reifkompost durch, dann sind Stickstoffbedarf und -zufuhr annähernd ausgeglichen.

1.10.2 Umrechnung des Nährstoffbedarfs in Düngerbedarf

1.10.2.1 Auswahl der Dünger nach Nährstoffgehalt
Mehrnährstoff- (Voll-) oder Einnährstoffdünger ?

Das Programm erlaubt zunächst eine Auswahl nach Einnährstoffdüngern, nach Stickstoff-Kali- bzw. Stickstoff-Kali-Magnesium-Düngern sowie den sog. Mehrnährstoff- oder Volldüngern, die Stickstoff, Kalium, Phosphor und z.T. auch Magnesium enthalten. Im Garten werden zwar meist Volldünger ausgebracht, da die Düngung damit sehr bequem ist. Ihre Verwendung ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn sowohl Stickstoff als auch Phosphor und Kalium gedüngt werden müssen, was sich im Einzelfall aus dem Ergebnis der Berechnung (s. 1.10.1) ablesen läßt. Die Notwendigkeit, im Garten mit Stickstoff, Phosphor und Kalium düngen zu müssen, ist jedoch eher selten. Viele Gartenböden sind nämlich mit Phosphor bereits überversorgt oder der Phosphorbedarf der Kulturen wird durch die organische Düngung schon gedeckt. In der Regel wird daher nur eine Düngung mit Stickstoff und Kalium, manchmal auch mit Magnesium, erforderlich sein. Dann ist die Anwendung von Einnährstoffdüngern oder Stickstoff-Kalium- bzw. Stickstoff-Kalium-Magnesium-Dünger sinnvoller.

Generell gilt, daß man sich mit Einnährstoffdüngern dem individuellen Nährstoffbedarf der Kulturen viel besser anpassen kann als mit Mehrnährstoffdüngern. Diese Hinweise sind jedoch nur als Empfehlung zu betrachten. Grundsätzlich lässt das Programm eine freie Auswahl der Düngemittel zu, solange keine Überdüngung erfolgt. Wenn z.B. kein Phosphor-Bedarf besteht, werden vom Programm keine phosphorhaltigen Dünger berücksichtigt. Falls Sie trotz fehlendem Phosphor-Bedarf einen phosphorhaltigen Volldünger benutzen wollen, müssen Sie die erforderliche Umrechnung in Düngermengen von Hand erledigen (s.a. Rechenbeispiele 1.10.2.3).

Eine gewisse Über- oder Unterversorgung mit Phosphor oder Kalium ist kurzfristig ohne Bedeutung, da Überversorgung vom Speichervermögen des Bodens und Unterversorgung vom Nachlieferungsvermögen des Bodens ausgeglichen werden. Entscheidend ist auf jeden Fall die richtige Dosierung des Stickstoffs, und zwar sowohl im Hinblick auf das Wachstum als auch auf das Risiko der Umweltbelastung.

1.10.2.2 Auswahl der Dünger - mineralische oder organische Dünger ?

Ein zweiter wichtiger Gesichtspunkt bei der Auswahl der Düngemittel ist die Unterscheidung zwischen den mineralischen Düngern (unkorrekt immer noch "Kunstdünger" genannt) und den organischen Düngern (z.B. Hornmehl, Knochenmehl). Damit wird auch den Gartenbesitzern, die die Anwendung von Mineraldüngern ablehnen, die Möglichkeit gegeben, das Programm anzuwenden. Außerdem wurden einige Dünger mit langsam wirkender Stickstofform (sog. Depotdünger), die u.a. besonders für die Rasendüngung geeignet sind, aufgenommen.

Die Auswahl organischer oder mineralischer Dünger ist sowohl bei den Einnährstoff- als auch bei den Mehrnährstoffdüngern möglich. Hierzu müssen Sie nur mit den Pfeiltasten das Sortiment der angebotenen Dünger "durchblättern" und dann mit der Return-Taste den gewünschten Dünger wählen.

1.10.2.3 Liste der berücksichtigten Dünger und Beispielsrechnungen für die
Umrechnung in andere Dünger

Selbstverständlich konnten bei diesem Programm nicht alle angebotenen Dünger berücksichtigt werden. Die folgende Auswahl enthält einige wichtige mineralische und organische Dünger:

Stickstoffdünger:

Phosphordünger:

Kaliumdünger:

Magnesiumdünger:

Stickstoff-Kalium-Dünger:

Volldünger:

In einigen Düngern (manche Volldünger, NK- und Kaliumdünger) ist Magnesium enthalten. Diese Menge wird vom Programm automatisch berechnet und ausgegeben. Nur wenn ein zusätzlicher Bedarf besteht, kann auch ein entsprechender Magnesiumdünger ausgewählt werden.

Möchten Sie einen anderen Dünger als im Programm vorgesehen anwenden, dann können Sie die Umrechnung der Nährstoffmenge in Düngermenge nach folgenden Beispielen durchführen:

a) Wie errechnet sich die tatsächliche Stickstoffdüngermenge ?

N-Bedarf von Sellerie lt. Programm: 18 g/qm
N-Gehalt des Düngers: 21 % (Kalkstickstoff)

Düngermenge in g/qm = (Bedarf x 100) / Gehalt des Düngers = (18 x 100) / 21 = 85,7 g Kalkstickstoff

b) Wieviel Phosphor und Kalium führt man mit einem Volldünger zu ?

N-Bedarf von Sellerie lt. Programm: 18 g/qm
Anstelle von Kalkstickstoff (s.o.) wird ein Volldünger mit den N+P+K+Mg-Gehalten von 12+12+17+2 verwendet.

Düngermenge für N-Bedarf = (18 x 100) / 12 = 150 g/qm

Phosphor in Düngermenge = (12 x 150) / 100 = 18 g P2O5

Kalium in Düngermenge = (17 x 150) / 100 = 25,5 g K2O


1.10.2.4 Aufteilung der Düngergabe, Abrundung auf Null

Nachdem Sie Ihre Dünger ausgewählt haben, erscheint in der unteren Hälfte des Bildschirms die Menge, die die Kultur erfordert. Sie ist für die Fläche ausgewiesen, die Sie eingegeben haben (s. 1.7).

Das Programm errechnet den gesamten Düngerbedarf für die volle Anbauzeit einer Kultur (ohne Berücksichtigung des Bedarfs von Vor- bzw. Nachkultur). Bei hohen Düngermengen ist eine Aufteilung auf Teilgaben erforderlich. Dadurch vermeidet man (besonders bei stickstoffhaltigen Düngern) Überdüngungsschäden, die z.B. bei Sämlingen und Jungpflanzen vorkommen können, wenn die gesamte Menge zur Bestellung gegeben wird.

Ein anderer Vorteil der Aufteilung ist, daß das Risiko von Auswaschungsverlusten und der damit verbundenen Umweltbelastung vermindert wird. Auswaschungsverluste können nämlich auch während der Vegetationsperiode vorkommen, wenn kleinen Pflanzen mit geringem Stickstoffbedarf ein hohes Angebot zur Verfügung steht, das sie nicht nutzen können.

Bei stickstoffhaltigen Düngern sollte die Höhe einer Einzelgabe nicht mehr als 50 - 80 g/qm betragen. Ist ein höherer Bedarf errechnet worden, sollte die Gesamtgabe also auf zwei oder noch mehr Teilgaben aufgeteilt werden. Hat das Ergebnis der Düngerbedarfsberechnung ergeben, daß sowohl Volldünger als auch stickstoffhaltige Dünger anzuwenden sind, dann empfiehlt es sich, die Aufteilung so vorzunehmen, daß die Volldünger zum Bestellungstermin und die stickstoffhaltigen Dünger während der Kulturzeit angewendet werden.

Die Aufteilung der Stickstoffdüngung auf mehrere Termine hat auch den weiteren Vorteil, daß die Düngerbedarfsberechnung während der Kulturzeit an die Entwicklung der Pflanzen angepaßt werden kann.

Beispiel: Es wurde für Blumenkohl unter Annahme eines hohen Ertrags ein Stickstoffbedarf von 36 g/qm (= 131 g Kalkammonsalpeter) errechnet. Von dieser Menge wurden 70 g zum Pflanzen gegeben, der Rest war für die Kopfdüngung vorgesehen.
Zum Zeitpunkt der Kopfdüngung war am Bestand jedoch erkennbar, daß z.B. wegen eines Schädlingsbefalls oder ungünstiger Witterungsbedingungen nur ein mittlerer Ertrag zu erzielen ist. Daher erfolgte eine Neuberechnung des Düngerbedarfs mit der Annahme "mittlerer Ertrag", die einen Stickstoffbedarf von 28 g/qm (= 104 g Kalkammonsalpeter) ergab. Da zur Pflanzung schon 70 g Kalkammonsalpeter ausgebracht wurden, beträgt die notwendige Kopfdüngung somit nur noch rund 30 g Kalkammonsalpeter/qm.

Bei Düngern, die nur Phosphor oder Kalium enthalten, (z.B. Thomasphosphat, Patentkali), braucht die Düngergabe normalerweise nicht aufgeteilt zu werden.

Ist die errechnete Menge dagegen sehr niedrig, kann auch ganz auf die Düngung verzichtet werden. Normalerweise kann man errechnete Mengen von unter 5 g/qm vernachlässigen.

Hinweis: ein gehäufter Eßlöffel entspricht etwa 25 g, eine Kaffeetasse etwa 200 g Dünger.

1.10.3 Speichern und Ausdrucken der Ergebnisse

Nach Durchlauf des Programmschemas - Dateneingabe, Berechnung des Nährstoffbedarfs und Umrechnung in Düngermenge - können Sie die Ergebnisse des Nährstoff- und Düngerbedarfs sowie der Kalkdüngung entweder zur weiteren Bearbeitung abspeichern oder ausdrucken. Dies geschieht im Menü ERGEBNISSE durch die Auswahl von "Bedarf speichern" bzw. "Bedarf drucken", jeweils getrennt für den Nährstoffbedarf und die Kalkdüngung.

Dazu sollte vorher auch der Nährstoff- bzw. Kalkbedarf berechnet worden sein, da ansonsten u.U. der Bedarf einer vorherigen Kultur und nicht der aktuellen Kultur ausgegeben wird. Evtl. Umrechnungsergebnisse in Düngermengen werden auch nur dann ausgegeben, wenn vorher der Menüpunkt "Umrechnen" unter ERGEBNISSE aufgerufen wurde. Anschließend können Sie den Bedarf einer anderen Gemüseart oder einer neuen Kultur berechnen.

Direkt vor dem Speichern bzw. Ausdrucken werden Sie noch nach einem Namen gefragt. Dies kann sowohl eine Bezeichnung für die berechnete Fläche als auch der Namen eines Kunden sein, für den Sie eine Bedarfsberechnung vorgenommen haben. Die maximale Länge beträgt ca. 50 Zeichen.

Drucker sind normalerweise mit dem Anschluss LPT1: oder PRN verbunden. Daher versucht das Programm, zuerst auf diesen Anschluß zu drucken. Besitzen Sie zwei Drucker oder benutzen Sie den 1.Anschluß für andere Zwecke, schaltet das Programm automatisch auf LPT2: um. Dazu muß natürlich das Gerät am 1.Anschluß bzw. LPT1: ausgeschaltet oder nicht betriebsbereit sein, bevor OSGAR umschaltet.

Besitzer eines Laserdruckers ärgern sich vielleicht über fehlende Umlaute (ÄÖÜäöüß) beim Ausdruck. Ihr Laserdrucker verwendet dann den amerikanischen Zeichensatz, der keine Umlaute kennt. Nach unserer Kenntnis bieten aber die meisten Laserdrucker die Möglichkeit, den deutschen Zeichensatz einzustellen. Hier hilft allerdings nur ein Blick in das Handbuch Ihres Druckers weiter. Weitere Hinweise zum Speichern und Drucken finden Sie in der Programmhilfe (mit F1 aufrufen).

Falls Sie nicht möchten, daß bei der Dateneingabe einer neuen Kultur die Angaben der letzen Kultur übernommen werden (z.B. Flächengröße, Bodenuntersuchungsergebnis), wählen Sie im Hauptmenü unter Kulturen NEU aus. Dadurch werden alle Eingabefelder wieder auf die Ausgangswerte beim Programmstart zurückgesetzt.


Korrekturstand: 01. Oktober 2000

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