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I Lizenzbedingungen

Die in diesem Handbuch enthaltenen Angaben sowie die Software können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die Autoren gehen damit keinerlei Verpflichtung ein. Die Software darf nur in Übereinstimmung mit den nachfolgend beschriebenen Bedingungen verwendet oder kopiert werden.

Der Käufer darf ausschließlich zu Sicherungszwecken eine Kopie der mitgelieferten Software anfertigen. Die Installation der Software auf mehreren EDV-Anlagen ist nur für eine Einzelperson erlaubt. Alternativ kann die Software auch auf einem Einzelarbeitsplatz im Netzwerk installiert werden, wenn sichergestellt ist, daß nicht mehr als eine Person gleichzeitig das Programm benutzt. Bei Interesse an einer Netzwerklizenz nehmen Sie bitte Kontakt mit den Autoren auf. Alle darüber hinausgehenden Vervielfältigungen der Software sind nicht gestattet.

Text, Abbildungen und Programm wurden mit größter Sorgfalt erarbeitet. Die Programmautoren können für eventuell verbliebene fehlerhafte Angaben und deren Folgen jedoch weder eine juristische Verantwortung noch irgendeine Haftung übernehmen.

Die in dieser Publikation erwähnten Hardware-, Software- und Düngerbezeichnungen sind in den meisten Fällen auch eingetragene Warenzeichen und unterliegen als solche den gesetzlichen Bestimmungen.

Osnabrück, im Oktober 2000
Dieter Alt, Jan Rimmek


II Hardwareanforderungen

Die Anforderungen von OSGAR an die vorhandene Hardware wurden bewußt niedrig gehalten, um das Programm auf möglichst vielen Computern nutzen zu können. Dadurch eignet sich das Programm auch besonders für den Einsatz auf Laptops/Notebooks. Zur Benutzung von OSGAR wird benötigt:

Der im Computer vorhandene Graphikadapter wird automatisch erkannt. Im Menü wird eine Maus unterstützt, aber nicht benötigt. Der Platzbedarf des Programms und seiner Dateien beträgt unter 200 KB. Die folgenden Dateien werden im Normalfall benötigt:


III Installation

Das Programm kann direkt von der Diskette aus benutzt werden. Die Autoren empfehlen aber für einen schnelleren Zugriff die Installation auf einer Festplatte.

Wichtig: Bevor Sie das Programm installieren, fertigen Sie bitte eine Sicherungskopie der mitgelieferten Originaldiskette an. Dies ist auch dann wichtig, falls Sie das Programm nur von der Diskette aus benutzen wollen. Diese Sicherungskopie benutzen Sie dann im Alltag für OSGAR, während die Originaldiskette an einem sicheren Ort verwahrt wird.

Für Computerneulinge bietet sich zur Herstellung der Sicherungskopie der DOS-Befehl DISKCOPY an. Besorgen Sie sich eine leere Diskette im gleichen Format wie die mitgelieferte, legen Sie die Originaldiskette in Laufwerk A: und tippen Sie folgendes ( steht für das Drücken der ENTER- bzw. Return-Taste) ein:

diskcopy a: a:

Folgen Sie dann den Anweisungen am Bildschirm. Wenn sich die Originaldiskette in Laufwerk B: befindet, geben Sie dementsprechend ein:

diskcopy b: b:

Die Installation auf der Festplatte erfolgt durch einfaches Kopieren der Programmdateien auf die Festplatte. Am besten richten Sie sich ein eigenes Verzeichnis auf der Festplatte für OSGAR ein, z.B. mit:

md osgar

Wechseln Sie dann in dieses Verzeichnis mit:

cd osgar

Kopieren Sie dann die Dateien von der Diskette in dieses Verzeichnis (die Diskette befindet sich in diesem Beispiel in Laufwerk A:):

copy a:*.* oder xcopy a:*.*

Nach dem Kopieren aller Dateien muß das Programm noch für Ihren Computer registriert werden. Dies geschieht durch den Aufruf des mitgelieferten Setup-Programmes. Das beschriebene Verfahren ist für eine Installation auf Diskette bzw. Festplatte gleich. Bitte beachten Sie, daß der verwendete Datenträger (Diskette/Festplatte) nicht schreibgeschützt sein darf. Die Registration erfolgt durch Eingabe von:

register

Erst wenn die Meldung "Installation erfolgreich abgeschlossen" am Bildschirm angezeigt wird, können Sie OSGAR auch benutzen. Bei einer erneuten Installation auf einem zweiten Computer (s.a. I - Lizenzbedingungen) müssen Sie nach dem gleichen Schema verfahren. Wenn die oben erwähnte Meldung nicht erscheint oder ein Austausch des Computer-BIOS vorgenommen wurde, muß die Installation wiederholt werden. Löschen Sie vorher bitte alle zum Programm gehörigen Dateien. Dies geschieht z.B. mit der Eingabe von:

del *.*

Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage "Alle Dateien ... werden gelöscht! Sind Sie sicher?" nur dann mit j(a), wenn Sie sich im Verzeichnis OSGAR (s.o.) befinden. Falls Sie unsicher sind, fragen Sie lieber vorher eine/n Fachfrau/-mann um Rat.

Für eine Kurzanleitung zu Programmstart und -bedienung lesen Sie bitte unter IV) Bedienung des Programmes weiter.

Erfahrene Computerbenutzer haben die Möglichkeit, eine Variable für die benötigten Programmdateien zu setzen. Das Programm sucht seine Dateien zuerst im aktuellen Verzeichnis. Falls die Dateien hier nicht vorhanden sind, werden anschließend die Umgebungsvariablen OSGAR und PATH ausgewertet. Wenn Sie beim Start des Programmes eine Fehlermeldung erhalten, liegt der Grund wahrscheinlich in der geschilderten Problematik. Zur Lösung geben Sie auf der DOS-Ebene z.B.:

set osgar=c:\osgar

ein, um dem Programm mitzuteilen, daß es seine Dateien auf der Festplatte C: im Verzeichnis OSGAR finden kann. Dies ist besonders dann sinnvoll bzw. notwendig, wenn OSGAR von einer beliebigen Stelle aus aufgerufen werden soll. Das gleiche Verfahren muß bei einer Installation im Netzwerk angewendet werden.


IV Bedienung des Programms

Nachfolgend wird am Beispiel von Kopfsalat der Bedienungsablauf für die Berechnung des Düngerbedarfs beschrieben.

  1. Legen Sie die OSGAR-Diskette in das Diskettenlaufwerk ein, wechseln Sie das Laufwerk durch Eingabe von A: bzw. B: (Return) und starten Sie das Programm durch Eingabe von OSGAR . Bei einer Installation auf der Festplatte können Sie gleich OSGAR eingeben.

  2. Aktivieren Sie das Hauptmenü durch Drücken der Alt- oder F10-Taste. Der Menüpunkt KULTUREN ist nun markiert. Bestätigen Sie mit der Return-Taste.

  3. Wählen Sie die Kulturgruppe, in diesem Beispiel Gemüse, mit den Pfeil-Tasten und der Return-Taste aus. Sie befinden sich nun in der Dateneingabe zur jeweiligen Kulturgruppe.

  4. Wählen Sie mit den Pfeiltasten Kopfsalat aus der Liste der Gemüsearten aus und bestätigen Sie mit der Return-Taste.

  5. Benutzen Sie die Return-Taste für die Abfrage der nun folgenden Eingabefelder. Im jeweiligen Eingabefeld wählen Sie mit den Pfeiltasten das Zutreffende (z.B. Termin der Bestellung: März-April) aus oder geben den Zahlenwert (z.B. Flächengröße: 4 m²) ein. Falls Sie keine Angaben machen können (z.B. bei der Bodenuntersuchung), übernehmen Sie vorerst die Vorschläge des Programms (s.a. 1.8).

  6. Beenden Sie die Dateneingabe durch Betätigen der ESC- oder F10-Taste, wobei letztere zweimal gedrückt werden muß. Sie befinden sich nun wieder im Hauptmenü.

  7. Zur Berechnung des Nährstoffbedarfs wählen Sie den Menüpunkt ERGEBNISSE mit der Taste E aus und starten Sie die Berechnung mit der Taste B. Eine andere Möglichkeit wäre die Tastenkombination ALT+F3. Nun erscheinen im unteren Bildschirmdrittel die Ergebnisse in g Reinnährstoff/Fläche (s.a. 1.10.1).

  8. Zur Berechnung der notwendigen Düngermenge wählen Sie den Menüpunkt ERGEBNISSE mit der Taste E aus und starten Sie die Umrechnung mit der Taste U. Eine andere Möglichkeit ist die Tastenkombination ALT+F4. Auf dem Bildschirm erscheinen nochmals die erforderlichen Nährstoffmengen.
    Wählen Sie jetzt mit den Pfeiltasten aus der Liste der vom Programm berücksichtigten Düngemittel aus (s.a. 1.10.2). Im Endergebnis erscheinen die erforderlichen Düngermengen in Gramm bzw. Kilogramm für die eingegebene Fläche. Nach Drücken einer beliebigen Taste befinden Sie sich wieder im Hauptmenü.

  9. Ein Ausdruck der Ergebnisse der Nährstoffbedarfsberechnung und der Kalkdüngung ist unter dem Menüpunkt ERGEBNISSE möglich. Eine andere Möglichkeit zum Ausdruck jedes beliebigen Bildschirmes ist mit der Taste DRUCK (meist rechts oben auf der Tastatur) gegeben. Auf älteren Tastaturen können Sie auch die Kombination STRG+P bzw. CTRL+P probieren. Vergessen Sie bitte nicht, vorher Ihren Drucker einzuschalten.

  10. Falls Sie Probleme oder Fragen bei der Benutzung des Programms haben, steht Ihnen das integrierte Hilfesystem zur Verfügung. Aufgerufen wird die sog. kontextsensitive Hilfe mit der Taste F1, d.h. Sie erhalten zu jeder Eingabe bzw. Abfrage eine spezielle Hilfe. Sie können aber auch mit der Taste ALT+F1 einen Index der verfügbaren Hilfetexte aufrufen, um einen Überblick der berücksichtigten Themen zu bekommen. Ausgewählt wird das jeweilige Thema mit den Pfeiltasten. Beendet wird die Hilfe durch Betätigen der ESC-Taste (evtl. mehrmals betätigen).

  11. Das Programm wird vom Hauptmenü aus beendet. Wählen Sie dazu KULTUREN und dann E für Ende. Alternativ können Sie auch die Tastenkombination ALT+X benutzen.

Im Programm werden die folgenden Tasten für bestimmte Funktionen benutzt:

RETURN oder ENTER
für Programmstart und Bestätigung der Dateneingabe sowie Aufruf des nächsten Eingabefeldes

TAB(ulator)
zum nächsten Eingabefeld

SHIFT+TAB
zurück zum letzten Eingabefeld

ALT oder F10
Aufruf des Hauptmenüs

Pfeiltasten (Cursortasten)
Auswahl der Möglichkeiten in der Dateneingabe, z.B. eine Gemüseart aus der Liste

ESC
Abbruch der Dateneingabe

ALT+E, B oder ALT+F3
startet die Berechnung des Nährstoffbedarfes

ALT+E, K
startet die Berechnung der Kalkdüngung

ALT+E, U oder ALT+F4
startet die Umrechnung des Nährstoffbedarfes in Düngerbedarf

F1
aktiviert die kontextsensitive Hilfe

ALT+F1
aktiviert den Hilfeindex

F9
zeigt die Belegung der Tasten im Programm (s.a. Eingabetasten im Hilfeindex)

ALT+X
Programm beenden


Korrekturstand: 01. Oktober 2000

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© 1992-2003 Dr. Dieter Alt <dr-dieter-alt@t-online.de>, Dipl.-Ing. Jan Rimmek <jan.rimmek@mhinac.de>